Im Dezember 2025 reichten wir eine umfassende juristische Würdigung beim Ideenwettbewerb von Transparency International ein. Unser Ziel war es, fundierte rechtliche Wege aufzuzeigen, wie eine drohende absolute Verjährung im Prozess gegen den ehemaligen Abgeordneten Axel Fischer verhindert werden kann, um das Vertrauen in unsere rechtsstaatlichen Institutionen zu wahren.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit nun eine Plattform findet:

📄 Volltext-Analyse: Unsere detaillierte Ausarbeitung zu den juristischen Mitteln gegen die Verjährung ist ab sofort auf der Website von Transparency International Deutschland verfügbar. 👉 Hier die vollständige Ausarbeitung lesen.

📖 Magazin „Scheinwerfer“: In der aktuellen Ausgabe Nr. 108 des Magazins „Scheinwerfer“ wird unser Beitrag auf den Seiten 44 und 45 gewürdigt und im Kontext der Korruptionsbekämpfung diskutiert. 👉 Hier direkt zur Magazin-Ausgabe (S. 44-45)

Unsere Einreichung wurde durch Prof. Dr. Heribert Hirte, den stellvertretenden Vorsitzenden von Transparency International Deutschland, speziell dafür gewürdigt, die „erheblichen Unsicherheiten“ präzise herausgearbeitet zu haben, die darüber bestanden, wann genau die Verjährung im Fall Fischer überhaupt eingetreten wäre.

Transparency International sieht in unserer Ausarbeitung einen wichtigen Beitrag, um das Vertrauen in staatliche Institutionen zu schützen, da das Risiko verfahrensbedingter Verjährungen gerade bei komplexen Korruptionsdelikten durch Verzögerungstaktiken oder die „Flucht in die Verhandlungsunfähigkeit“ erheblich steigt. Die Organisation übermittelte u.a. unsere Ausarbeitung deshalb auch direkt an das Bundesjustizministerium.

Um die komplexen Hintergründe der gesamten Aserbaidschan-Affäre sowie die Bedeutung der historischen Verurteilungen nach § 108e StGB besser zu verstehen, haben wir zusätzlich ein neues Video hochgeladen. Darin fassen wir den beispiellosen Skandal kurz und prägnant zusammen und skizzieren dessen Besonderheit.