Förderung der rechtlichen Aufklärung und der friedlichen Lösung des Konflikts um Berg-Karabach (Republik Artsakh)

Berichte

(Not) an Honorable Merchant at Lachin Airport?

11. Juli 2024

Report (EN) Bericht (DE) After the expulsion of over 100,000 Armenians from Nagorno-Karabakh in the fall of 2023 by Azerbaijan, cooperation partners were quickly sought to help connect the infrastructure to the rest of the country. Azerbaijan Airlines found their partner for the modernization of the airport in Lachin in DFS Aviation Service GmbH, a…

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(K)ein ehrbarer Kaufmann am Flughafen in Lachin?

11. Juli 2024

Bericht (DE) Report (EN)   Nach der Vertreibung von über 100.000 Armenierinnen und Armeniern aus Berg-Karabach im Herbst 2023 durch Aserbaidschan, wurden schnellstmögliche Kooperationspartner gesucht, die dabei helfen sollten, die Infrastruktur an den Rest des Landes anzuschließen. Ihren Partner für die Modernisierung des Flughafens in Lachin fand die Azerbaijan Airlines in der DFS Aviation Service…

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Symposium über Menschenrechte in nicht anerkannten Staaten in Glendale/Kalifornien

18. Mai 2024

Am 18. Mai 2024 hielt der Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Juristenvereinigung, Dr. Gurgen Petrossian einen Vortrag über die Formel der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kontext von Nagorno-Karabakh an der Southwestern Law School, mit der Moderation von Professor Michael Epstein. Das Symposium über Menschenrechte in nicht anerkannten Staaten wurde von der US Armenian Bar Organisation in…

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Bundestag-Resolution zur Unterstützung der Entwicklung einer langfristigen Friedenslösung in Bergkarabach

Bundestag: 26.11.2020

Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf

1. den Zugang humanitärer Organisationen wie dem Roten Kreuz oder dem Roten Halbmond nach Bergkarabach einzufordern, diplomatisch zu be-gleiten und weiterhin für eine schnelle und angemessene Nothilfe Sorge zu tragen;

2. sich gegenüber den Konfliktparteien für die Einhaltung des Waffenstillstandes, die Einhaltung der Menschenrechte und den zügigen Austausch von Kriegsgefangenen und Gefallenen einzusetzen

3. unter Federführung der Minsk-Gruppe der OSZE gemäß den Madrider Prinzipien zeitnah an einem dauerhaft friedenssichernden Rechtsstatus der Region Bergkarabach mitzuarbeiten, der gemäß den Prinzipen der Helsinki-Schlussakte ein dauerhaft friedliches und gleichberechtigtes Miteinander der dort lebenden Menschen ermöglicht;

4. alle externen Akteure, insbesondere Russland und die Türkei aufzurufen, sich für eine solche verhandelte politische Lösung und den Erhalt des Waffenstillstands einzusetzen sowie die entsandten Friedenstruppen bzw. die Beteiligung am Zentrum zur Überwachung des Waffenstill-stands nur in den Grenzen des Mandats zur Sicherung des Waffenstill-stands einzusetzen;

5. sich für eine unabhängige Untersuchung von Kriegsverbrechen einzusetzen;

6. sich gegenüber internationalen Partnern dafür einzusetzen, dass allen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen aus der Region Bergkarabach und den umliegenden Provinzen das Recht auf Rückkehr in ihre angestammte Heimat ermöglicht und ein Leben in Sicherheit gewährt wird;

7. durch Bildung und Aufklärung sowie die Unterstützung möglichst niedrigschwelliger zivilgesellschaftlicher Kontakte ein friedliches Zusammenleben von Armeniern und Aserbaidschanern zu fördern;

8. Armeniens Transformations- und Reformprozess weiterhin zu unterstützen;

9. zu prüfen, inwiefern die EU in der Lage ist, einen Wiederaufbaufonds für das gesamte Konfliktgebiet aufzulegen, um die zivile Infrastruktur, die im Krieg 1991-1994 und 2020 zerstört wurde, wiederherzustellen.

10. sich für die Freiheit der Religionsausübung einzusetzen und die jahrhundertealte kulturelle und religiöse Vielfalt in der Region zu schützen und für die Zukunft zu erhalten;

11. sich im direkten Dialog und im internationalen Rahmen dafür einzusetzen, dass der Schutz der häufig über tausend Jahre alten armenisch-christlichen Klöster und Kirchen gewährleistet wird und der ggf. notwendige Wiederaufbau der historisch bedeutsamen religiösen Denkmäler beider Religionen angemessen unterstützt wird.

Die Berichte der Ombudsmänner der Republik Artsakh und der Republik Armenien