Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entschied heute, die Republik Aserbaidschan zu verpflichten, notwendige und ausreichende Maßnahmen zu unternehmen, um den Transport von schwerkranken Armeniern aus Berg-Karabach nach Armenien aufgrund der Blockade des Latschin-Korridors (einzige Landverbindung zwischen Armenien und Berg-Karabach) durch aserbaidschanische „Aktivisten“ zu gewährleisten. Ferner wurde Aserbaidschan dazu verpflichtet, auch die sichere Fortbewegung der…

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Vor drei Tagen, am 17. Dezember 2022, während der Blockade in Arzach (Berg-Karabach) und des Völkermordes an den Armeniern in Berg-Karabach, hat der Präsident der Europäischen Kommission gemeinsam mit den Staats- und Regierungschefs aus Georgien, Aserbaidschan, Rumänien und Ungarn das MoU zur Entwicklung eines Stromkabels für das Schwarze Meer unterzeichnet.https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/statement_22_7807 Das Memorandum wies darauf hin,…

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 Es ist bereits der achte Tag, an dem die armenische Bevölkerung von Arzach (Berg-Karabach) von Aserbaidschanern eingekesselt und von der Außenwelt vollständig isoliert wird. Seit dem 11. Dezember blockieren selbsternannte aserbaidschanische „Umweltaktivisten“ unter dem Vorwand, dass durch Armenier Rohstoffe in einem Bergbaugebiet illegal gewonnen werden, die einzig mögliche Lebensader Arzachs, den sogenannten Latschin-Korridor. Diese Straße…

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Aserbaidschan setzt die Blockade des Lachin-Korridors fort. Die staatlich koordinierte Maßnahme soll die einzige verbliebene Versorgungsroute für einen Großteil der Lebensmittel, medizinischen Versorgung und Transportmittel sowie anderer lebenswichtiger Güter von Armenien in die Republik Arzach verhindern und die Bewegungsfreiheit der Menschen einschränken. Darüber hinaus hat das aserbaidschanische Regime eine der wichtigsten Erdgasquellen für die Zivilbevölkerung…

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Zwischen dem 25.11-27.11.2022 fand die Konferenz der armenischen Jugend in Deutschland in Dortmund statt. Die Deutsch-Armenische Juristenvereinigung durfte in Person ihrer Mitglieder Artin Altiparmak und Erik Torosyan teilnehmen.Ziel der Konferenz galt der Vernetzung armenischer Vereine und Gemeinden miteinander. Vertreter und Vertreterinnen von 17 Vereinen stellten ihre Arbeit vor und erarbeiteten in Workshops Projekte zur Kooperation…

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Volles Haus am Samstag, 5. November 2022 im Lepsiushaus in Potsdam. Der Vorsitzende des Deutsch-Armenischen Juristenvereinigung e.V. und Lehrbeauftragter an der Universität Erlangen-Nürnberg Dr. Gurgen Petrossian hielt einen Vortrag über die völkerrechtlichen Dimensionen der Völkermordleugnung. Die gemeinsame Veranstaltung „Völkermord und Leugnung“ der Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Völkermord, für Völkerverständigung e.V. (AGA) und dem Verein Aktivisten…

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Der Vortrag zum Negationismus Die aktuellen aserbaidschanischen Kriegsverbrechen werden nicht nur in einem isolierten Kontext begangen. Die Wurzeln der staatlichen Hassreden gegen Armenier sind mit dem Völkermord an den Armeniern verbunden. Doch in diesem Zusammenhang wird der Völkermord an den Armeniern trotz internationaler Anerkennung weiterhin von den türkischen und der aserbaidschanischen Regierungen geleugnet. Der Vorsitzende…

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Zum PDF Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Frau Ursula von der Leyen Sehr geehrte Frau Präsidentin, wir, die Vereinigungen europäischer Rechtsanwälte und Juristen armenischer Herkunft aus Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, wenden uns hiermit an Sie, um den Ernst der Lage für die Republik Armenien zu unterstreichen, die sich durch die erneute Aggression…

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Mit seiner jüngsten Aggression verfolgt Aserbaidschan bestimmte politische Ziele. Wie wir bereits in mehreren Beiträgen erklärt haben, beabsichtigt Aserbaidschan, den sogenannten „Zangezur-Korridor“ mit einem Angriffskrieg zu erzwingen. Allerdings wird jeder militärische Versuch, ein solches Vorhaben mit Gewalt durchzusetzen und in Form eines völkerrechtlichen Vertrages zu „legalisieren“, juristisch scheitern. siehe z.B. https://www.facebook.com/photo/?fbid=457884126380508&set=pb.100064767739737.-2207520000 Artikel 52 des Wiener…

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Zahlreiche Nachweise belegen, dass während der Aggression gegen die Republik Armenien viele durch Aserbaidschan gefangen genommenen armenischen Soldaten, trotz ihres Kriegsgefangenenstatus, durch die aserbaidschanischen Streitkräften gefoltert und unmenschlich behandelt wurden. Die Videoaufnahmen zeigen mehrere armenische Soldaten, die auf dem Boden liegen und von den aserbaidschanischen Soldaten aufgefordert werden, ihre aserbaidschanischen Freunde vor der Kamera zu…

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